| NNB Numismatisches NachrichtenBlatt, Jahr 2026 |
Ausgabe Januar 2026 - Resonanzen
| 75. Jahrgang 01/2026 | Themen | |||
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Titelbild: Collage aus Beiträgen der Medaillenkünstler zur Sonderedition „Resonanzen“ der Deutschen Gesellschaft für Medaillenkunst zum XXXVIII. Kongress der FIDEM in München 2025. |
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Ausgabe Februar 2026 - Hubertus von Pilgrim 1931-2026
| 75. Jahrgang 02/2026 | Themen | |||
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Titelbild: Hubertus von Pilgrim: „Spruchmedaille“ Löwe und Maus nach der Fabel von Jean de La Fontaine, Bronzeguss 2007, Vorderseite: Löwenporträt. |
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Ausgabe März 2026 - 33. Mitteldeutsches Münzsammlertreffen in LEIPZIG
| 75. Jahrgang 03/2026 | Themen | |||
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Titelmünze: Friedrich der Weise, Georg der Bärtige und Johann der Beständige, 1500-1507. Klappmützentaler o. J. aus der Münzstätte Annaberg. Vorderseite: Brustbild Friedrichs des Weisen im Mantel n. r. mit Schwert, Umschrift mit Wappen (Foto: Münzgalerie München).
Titelbild: Das Völkerschlachtdenkmal ist das bekannteste Bauwerk in Leipzig. Es wurde 1898 bis 1913 von Bruno Schmitz errichtet und erinnert an die sog. „Völkerschlacht" bei Leipzig während der Befreiungskriege gegen Napoleon. In dem gewaltigen Turm befinden sich eine Ruhmeshalle und eine Krypta. Mit einer Höhe von rund 91 Metern ist es das höchste Denkmal Europas (Foto: Achim Feldmann 2021). Die Schlacht fand zwischen 16. und 19. Oktober 1813 vor den Toren der Stadt Leipzig statt und führte zur Niederlage Napoleons gegen die Truppen Russlands, Österreichs, Preußens und Schwedens. Das war der Beginn der Befreiung Europas von der französischen Vorherrschaft. Die Schlacht galt bis zum Ersten Weltkrieg als die größte der Geschichte. |
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Ausgabe April 2026 - Wendenkreuzzug
| 75. Jahrgang 04/2026 | Themen | |||
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Titelbild: Verheerung des Slawenlandes 995 im Kriegszug Ottos III. gegen Obotriten und Lutizen, aus: Georg Spalatin: Chronik der Sachsen. Werkstatt des Lucas Cranach, Wittenberg um 1530/35 (Wikimedia Commons)
Titelmünzen: Markgrafschaft Meißen. Konrad (1127-1156). In der Burg gerüsteter Markgraf, Nagelspitzenkreuze im Feld, Umschrift: „+ CVNRATV(S)-MARCHIO" (Staatliche Museen Dresden, Münzkabinett) Erzbistum Magdeburg. Friedrich (1142-1152). Heiliger Mauritius in der Burg, rechts Kreuz, Umschrift (Herzog-Anton-Ulrich Museum Braunschweig) |
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Ausgabe Mai 2026 - Taler und bergische MÜNZWAAGEN
| 75. Jahrgang 05/2026 | Themen | |||
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Titelbild: Waagenkasten von Peter Caspar Mittelstenscheid von 1820 mit Münzwaage und Gewichten
Titelmünzen: Hamburger Bancotalergewicht 1744 (Museum für Hamburgische Geschichte); Österreichische Niederlande, Maria Theresia (1740-1780), Kronentaler 1766 (Kölner Münzhandlung); Kursachsen, Friedrich August 1. (1763-1827), Konventionstaler 1771 (Münzhandlung Dr. Gunnar Marcel Klein, Meinhard) |
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Ausgabe Juni 2026 - 69. Norddeutsches Münzsammlertreffen in HALTERN am See
| 75. Jahrgang 06/2026 | Themen | |||
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Titelmünzen: Augustus, As, Lugdunum (Altar-Serie I), 8/7 bis 2 v. Chr. (Fundstück aus Haltern 1990, Vorderseite, Foto: Max Resch), Stadt Haltern, 3 Pfennig 1593 (Vorderseite) und Stadt Haltern, Notgeld zu 10 Pfennig 1921 (Rückseite) (beide LWL-Museum für Kunst und Kultur, Westfälisches Landesmuseum Münster, Foto: Stefan Kötz)
Titelbild: Haltern am See (bis 2001: Haltern) ist eine mittelgroße Stadt im Kreis Recklinghausen im Regierungsbezirk Münster. Die mittelalterliche Struktur der Altstadt ist gut erkennbar, von der Bausubstanz sind nur noch versteckte Reste (z. B. Rathaus, Gänsemarkt) aus dieser Zeit erhalten. Trotzdem ergibt sich das Bild einer typisch münsterländischen Stadt (Foto: Historisches Rathaus bei Nacht, Wikimedia Commons, Dietmar Rabisch 2013). Das Münzsammlertreffen findet im LWL-Römermuseum des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) statt. Dieses wurde im Jahre 1993 eröffnet. Dort sind die bedeutendsten Funde aus allen Römerlagern entlang der Lippe ausgestellt. Das Römerlager Haltern war während der Feldzüge in Germanien einer der wichtigsten römischen Stützpunkte. Die relativ flache Architektur des Museumsgebäudes ist mit ihren gläsernen „Zeltspitzen“ der Dachkonstruktion eines römischen Zeltlagers nachempfunden (siehe Foto des Gebäudes in der Ankündigung zur Tagung. |
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Ausgabe Juli 2026 - 23. Deutsches und 59. Süddeutsches Münzsammlertreffen in Stuttgart
| 75. Jahrgang 07/2026 | Themen | |||
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Titelmünze: Vorderseite des württembergischen Reitertalers von 1507
Titelbild: Das Alte Schloss liegt im Zentrum Stuttgarts und war von seinen Anfängen um 1200 bis ins 18. Jahrhundert eine Wasserburg. Es gehört mit der Stiftskirche zu den bestimmenden Gebäuden am Schillerplatz. Ab 1553 ließen die Herzöge Christoph und Ludwig die mittelalterliche Burg zu einem Renaissance-Schloss ausbauen. 1931 brannte ein Teil der Anlage aus, auch im Zweiten Weltkrieg wurde das Schloss stark beschädigt. Das Titelbild zeigt den Arkadenhof von 1557. Das Schloss beherbergt heute das Landesmuseum Württemberg mit reichhaltigen Beständen. Die Geschichte des dort beheimateten Münzkabinetts reicht bis ins ausgehende 15. Jahrhundert zurück; die Bestände umfassen heute rund 120.000 Objekte, vor allem Münzen und Medaillen, aber auch Prägewerkzeuge, Papiergeld, Siegelstempel, geschnittene Steine sowie Orden und Ehrenzeichen. (Fotos: Württembergisches Landesmuseum). |
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Ausgabe August 2026 - Die rheinischen Goldgulden im 14. und 15. Jahrhundert
| 75. Jahrgang 08/2026 | Themen | |||
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Titelmünze: Kurmainz, Gerlach von Nassau, Goldgulden um 1370, Münzstätte Bacharach (Foto: Auktion Künker 400, 169; Lübke & Wiedemann). Die Münze zeigt auf dem Avers einen stehenden Bischof mit Mitra, Bischofsstab und sorgsam gefaltetem Gewand; unter den Händen der Figur befinden sich die Wappen der Vertragspartner, Mainz und Pfalz.
Titelbild: Grabstein Gerlachs von Nassau (1322-1371), zwischen 1346 und 1371 Erzbischof und Kurfürst von Mainz. Grabmal im Kloster Eberbach bei Eltville am Rhein (Foto: Michael Leukel). Papst Clemens VI. hatte am 7. April 1346 den Mainzer Erzbischof Heinrich III. von Virneburg im Rahmen von Streitigkeiten des Kaisers Ludwig der Bayer mit der Kurie abgesetzt. Am 26. April 1346 erfolgte in Avignon Gerlachs Bischofsweihe. Doch konnte Gerlach die Alleinherrschaft in Kurmainz erst nach dem Tod Heinrichs im Dezember 1353 antreten. Im Jahr 1356 nahm Gerlach an den Hoftagen von Nürnberg und Metz teil, auf denen die Goldene Bulle Karls IV. ausgearbeitet wurde. Darin erhielt der Erzbischof von Mainz als Erzkanzler des Heiligen Römischen Reiches den Vorsitz der Kurfürstenversammlung und die ausschlaggebende, letzte Stimme bei der Wahl des Königs. |
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