NNB Numismatisches NachrichtenBlatt, Jahr 2022  

 

Ausgabe Januar 2022-Russische Hoheitszeichen

  71. Jahrgang 01/2022   Themen  
  NNB Titel 1/2021  

 

  • Editorial: Numismatik und Coronapandemie - eine unendliche Geschichte?
  • Rainer Geike: Russland - Die Suche nach neuen Hoheitszeichen für Münzen und Geldscheine
  • Lukas Feuerbach: Ein unediertes 12-Mariengroschenstück aus Braunschweig-Wolfenbüttel
  • Sven Günther: MFRP 64: Ein kleiner Denarschatz aus Bacharach-Steeg (Landkreis Mainz-Bingen)Jahrhunderts
  • David Biedermann: Corrigenda zu „Ein unedierter Aureus des Titus aus Jerusalem“
  • „Numismatik vernetzt“: Online-Vortragsreihe von NK, DNG und DGMK
  • 40 Jahre Club der Münzfreunde auf dem Eigen e.V.
  • DGMK-Jahrestagung 2021
  • Vereinsnachrichten
  • Kurznachrichten
  • Euro: Fakten - Informationen – Meinungen
  • Termine: Auktionen, Ausstellungen, Münzbörsen, Tagungen
  • Fachliteratur
 
 

Titelbild: Hoheitszeichen

Staatssymbole im engeren Sinn sind Flagge, Wappen und Hymne, weitergefasst kommen insbesondere Münzen, Geldscheine und Briefmarken dazu. Sie gestatten häufig differenziertere Aussagen zum Selbstverständnis des Staates und machen die Entwicklung desselben in kleineren Schritten sichtbar. Die Auflösung der UdSSR zog sich über einen längeren Zeitraum hin. Russland selbst hatte bereits am 11. Juni 1990 seine Souveränität erklärt. Michail Gorbatschow erklärte am 25. Dezember 1991 im Fernsehen seinen Rücktritt als Präsident der UdSSR und um 19.35 Uhr Moskauer Zeit wurde auf dem Kreml die Unionsflagge mit Hammer und Sichel eingeholt und stattdessen die weiß-blau-rote Flagge Russlands gehisst, die de facto am 19. August 1991 als Nationalflagge eingeführt worden war. Die hier abgebildete russische Flagge als Hoheitszeichen über dem Kreml ist ein Detail der 500-Rubelnote von 1993.

Hintergrund: Die Basilius-Kathedrale am Roten Platz ist ein Wahrzeichen Moskaus und Russlands (Foto: pixabay).

 

 

 

Ausgabe Februar 2022-Der Schatz von Bliesenbach

  71. Jahrgang 02/2022   Themen  
 

NNB Titel 2/2022

 

 

  • Claudia Klages und Klaus Frank: MFRP 65: Der Schatz von Bliesenbach mit einem seltenen Denar aus der Münzstätte Neuss, verborgen Mitte des 12. Jhs.
  • Hans-Peter Brachmanski: Der Erfurter Gustav-Adolf-Pokal
  • Elke Bannicke und Lothar Tewes: Wisente in der Schorfheide - Gedanken zur Wiedererrichtung eines Kunstwerks vor 20 Jahren
  • Wolfgang Grupp: Gold aus dem Tempel? Ein unedierter Aureus des Titus aus Jerusalem. Eine Entgegnung
  • Eckhart Pick: Pro und Contra in Sachen Medaille 1535 des Albrecht v. Brandenburg
  • 20-€-Sondermünze: 1200 Jahre Kloster Corvey
  • 25-€-Sondermünze: Weihnachten - Herrnhuter Stern
  • Kurznachrichten
  • Euro: Fakten - Informationen – Meinungen
  • Termine: Auktionen, Ausstellungen, Münzbörsen, Tagungen
  • Fachliteratur

 

 

 
 

Titelbild: Der Schatz von Bliesenbach

Im Schatzfund von Bliesenbach ist als wichtigste Münze der Denar Typ Hävernick 473 vertreten. Dank der erhaltenen Legendenteile kann der Typ nun erstmals richtig gelesen und einer bestimmten Münzstätte zugewiesen werden. Die erhaltene Buchstabenfolge „(..)CTVS.QVI (...)“ lässt sich schlüssig zu der Umschrift „SANCTVS QVI(rinus)" ergänzen. Der Heilige Quirinus war Schutzpatron der Hauptkirche von Neuss, wo seine Reliquien aufbewahrt werden. Die Münze Hävernick 473 ist die einzige gesicherte Neusser Münze von Erzbischof Arnold I. und gleichzeitig die zweite bekannte Neusser Prägung des Mittelalters überhaupt.

Im Hintergrund: Die Fundsituation des Schatzes von Bliesenbach.

 

 

 

Ausgabe März 2022-Opfer und Gelübde

  71. Jahrgang 03/2022   Themen  
 

NNB Titel 3/2022

 

 

  • Rainer Pudill: Opfer und Gelübde. Speise und Trank für die Götter
  • Konrad Schneider: Zur Hanauer Münze 1737, ihre Prägungen und die Entwicklung der Münztechnik im 17. und 18. Jahrhundert
  • Konrad Schneider: MFRP 66: Ein kurpfälzischer Turnose von 1431 aus der Münzstätte Bacharach
  • Christian Olbrich: Eine islamisch-lateinische Goldmünze aus Nordafrika
  • Klaus Priese: Medaillen der Industrie- und Handelskammer Berlin
  • Kurznachrichten
  • Euro: Fakten - Informationen – Meinungen
  • Termine: Auktionen, Ausstellungen, Münzbörsen, Tagungen
  • Fachliteratur
 
 

Titelbilder:

Opferszenen sind auf römischen Münzen seit der Republik immer wieder zu finden. Das Motiv war aus politischen und religiösen Gründen offensichtlich sehr wichtig und diente den Kaisern auch, die Anerkennung ihrer Herrschaft zu steigern.

Der Aureus bezieht sich auf die Vicennalien Kaiser Hadrians, die im Jahr 137 n. Chr. begangen wurden. Mit der Reverslegende VOTA PVBLICA zeigt die Münze im Detail den Ablauf der Gelübde mit der Opferhandlung. Rechts steht der Kaiser mit verhülltem Haupt und bringt über einem Dreifuß ein Trankopfer (libatio) dar, indem er aus einer Patera Öl oder Wein in das Altarfeuer gießt oder Weihrauch in die Flamme streut. Der zu den Göttern aufsteigende Rauch sollte sie wohlwollend stimmen. Das so genannte Voropfer konnte auch im Tempelinnern stattfinden. Die linke Seite der Darstellung bezieht sich auf das blutige Tieropfer - in diesen Fall ein Stier -‚ das grundsätzlich vor dem Tempel stattfand. Der As, eine Prägung des Domitian (81-96 n. Chr.) mit der Legende LVD(i) SAEC(ulares) FEC(it), wurde zur Säkularfeier 88 n. Chr. geprägt und bezieht sich auf die Spiele, die anlässlich dieses Jubiläums gestiftet wurden. Die Darstellung ist ähnlich der auf dem Aureus Hadrians mit der Opferszene, aber mit dem Unterschied, dass auf diesem Exemplar eine Person die Handlung auf einem Doppelaulos, ein weiterer auf einer Lyra begleitet.

Hintergrund: Die unter Diokletian errichtete Säulenbasis vom Tetrarchenmonument auf dem Forum Romanum aus dem Jahr 303 n.Chr. zeigt auf einer Seite eine Opferszene wie auf den Münzen. Auf den anderen drei Seiten sieht man einen von zwei Victorien gehaltenen Schild mit Weihinschrift, eine Prozession der Senatoren und auf der wichtigsten Seite den Kaiser beim Trankopfer, von wichtigen Priestern und personifizierten Gottheiten umgeben. Foto: wikimedia, Procopius

 

 

 

Ausgabe April 2022-Bisher unbekannter Denar Egilberts von Ortenburg

  71. Jahrgang 04/2022   Themen  
 

NNB Titel 4/2022

 

 

  • Ralf Fischer zu Cramburg: MFRP 67: Ein bisher unbekannter Denar Egilberts von Ortenburg - Ist die Münze ohne Titel seine erste Trierer Emission während des Investiturstreits?
  • Thomas-Michael Kahl: Gefälschte Augsburger Batzen. Eine Intrige aus dem Jahre 1522
  • Sebastian Steinbach und Ulrich Werz: FMN 4: Ein unbekannter Merowingertriens des Münzmeisters AVDORICO aus VARINNA
  • Florian Haymann: Eine neue alexandrinische Lokalbronze des Maximianus Galerius
  • Gabriele Sturm: Chibi Coins: Der aktuelle Verkaufsschlager der New Zealand Mint
  • Vereinsnachrichten
  • Kurznachrichten
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  • Termine: Auktionen, Ausstellungen, Münzbörsen, Tagungen
  • Fachliteratur
 
 

Titelmünze:

Ein Denar von Erzbischof Egilbert von Trier (1079-1101) überrascht durch das ungewöhnliche Fehlen des (Erzbischofs-)Titels. Die Erklärung dafür liegt wohl in den außergewöhnlichen Umständen seiner Erhebung in dieses Amt, die einen (vorläufigen) Verzicht auf die Verwendung des Titels plausibel erscheinen lässt: Der exkommunizierte Egilbert erhielt trotz päpstlichen Verbots Ring und Stab durch einen gebannten König. Zuvor hatte er weder für seine Wahl eine Mehrheit erzielen noch einen Bischof finden können, der bereit gewesen wäre, ihn zu weihen. Diese wirren Verhältnisse sind nicht untypisch für die Zeit des Investiturstreits und haben in dem hier erstmals vorgestellten Gepräge einen fassbaren Ausdruck gefunden.

 

Im Hintergrund:

Die Hohe Domkirche St. Peter zu Trier, im Kern in konstantinischer Zeit entstanden, ist die älteste Bischofskirche Deutschlands und war auch die Bischofskirche von Egilbert. Quelle: wikimedia

 

 

 

 

Ausgabe Mai 2022-Die rechte Hand Gottes

  71. Jahrgang 05/2022   Themen  
 

NNB Titel 5/2022

 

 

  • Peter Ilisch: Dextera Domini - Die Hand Gottes auf Münzen des Mittelalters in Europa
  • Stefan Moeller: Ein unedierter Follis Kaiser Justins II. (565-578) einer nordafrikanischen Militärmünzstätte
  • Florian Haymann: Aigeai - die gottgeliebte Stadt. Ein altes Münzbild in neuem Kontext
  • Simon Coupland: MFRP 68: Denare Lothars II. (855-869) aus Niederlahnstein
  • Florian Hellberg und Ines Staffa: Ex nummis historia - Schlüsselmünzen im Geschichtsunterricht
  • „Numismatik vernetzt“
  • Geld ohne Grenzen: 20 Jahre Euro-Bargeld
  • Kurznachrichten
  • Euro: Fakten - Informationen - Meinungen
  • Termine: Auktionen, Ausstellungen, Münzbörsen, Tagungen
  • Fachliteratur

 

 
 

Titelmünze: Seit der Spätantike taucht in der christlichen Bilderwelt die aus dem Himmel kommende Hand auf, um Gottes Willen anzuzeigen. Seit der Spätantike sind die ersten Übernahmen in die christliche Ikonographie festzustellen. Später finden sich Beispiele in der Kunst Westeuropas und Byzanz ebenso wie in Armenien. Die frühesten Münzbeispiele aus dem Römisch-Deutschen Reich stammen aus Niederlothringen. Zu nennen ist hier die Titelmünze, eine Prägung der Gräfin Adela im ostniederländischen Hamaland.

Hintergrundbild: Im Aachener Liuthar-Evangeliar (entstanden um das Jahr 1000) erscheint die rechte Hand Gottes in einem blauen Nimbus und krönt Kaiser Otto III. (Foto: https://de.wikipedia.org/wiki/ Liuthar-Evangeliar)

 

 

 

Ausgabe Juni 2022 - Das Antike Troizen

  71. Jahrgang 06/2022   Themen  
 

NNB Titel 6/2022

 

 

  • Simone Vogt: Die 24. Jahrhundertmünze: 18. Jahrhundert n. Chr.
  • Lothar Tewes: Ein Merowingersolidus vom Kartoffelacker in Biesenbrow/Uckermark
  • 19. Deutsches und 66. Norddeutsches Münzsammlertreffen - 15. Rheinischer Münztag: 70-Jahrfeier der Wuppertaler Münzfreunde e.V.
  • Burkhard Traeger: Troizen - Heimat des Theseus und Zufluchtsort der Athener
  • Sven Günther: MFRP 69: Zwei Trierer „Schauquinare“ der 2. und 3. Tetrarchie aus Liesenich (Lkr. Cochem-Zell)
  • Stefan Moeller: Ärger um Theodora - Ein problematisches Münzamulett in der neuen Dauerausstellung des Landesmuseums für Vorgeschichte in Halle
  • 10-€-Sammlermünze „Im Dienst der Gesellschaft – Feuerwehr“
  • 20-€-Sammlermünze „Steinbock“
  • Kurznachrichten
  • Euro: Fakten - Informationen - Meinungen
  • Termine: Auktionen, Ausstellungen, Münzbörsen, Tagungen
  • Fachliteratur

 


 

 

 
 

Titelmünzen: Die Münzen von Troizen sind gleichermaßen selten wie außergewöhnlich; als einzige Stadt der Peloponnes nutzte Troizen den attischen Standard (ca. 17,2 g die Tetradrachme). Häufige Motive sind der Kopf der Athena und der Dreizack des Poseidon. Damit wird auf den mythologischen Konflikt zwischen Athena und Poseidon um den Besitz von Troizen angespielt, der von Zeus gelöst wurde und dazu führte, dass das Volk beide gleichermaßen anbetete.

Hintergrund: Das antike Troizen. An der Ostküste der Peloponnes präsentiert sich in einer wunderschönen, kaum besiedelten Küstenlandschaft am Berghang zwischen Blumenfeldern, Oliven- und Zitronenhainen mit Blick auf den Saronischen Golf bis hinüber zur attischen Küste die archäologisch bedeutendste Stätte der östlichen Argolida-Halbinsel, die antike Stadt Troizen. Südlich der Halbinsel Methana, nahe dem modernen Ort Trizina befand sich hier der Zufluchtsort für Athens Bevölkerung, als die Perser 480 v. Chr. in Attika einfielen.

 

 

Ausgabe Juli 2022 - Lira Tron

  71. Jahrgang 07/2022   Themen  
 

NNB Titel 7/2022

 

 

  • Ulrich Heide: Die Lira Tron. Eine besondere Münze, die es eigentlich nicht hätte geben dürfen
  • 2-€-Sondermünze „Hamburg Elbphilharmonie (2023)“
  • Lutz Fahron: Ein bemerkenswertes Medaillenwerkzeug
  • Maria Radnoti-Alföldi (6.6.1926 - 7.5.2022)
  • Michael Geschwinde und Sebastian Steinbach: FMN 5: Der Mariengroschenfund von Groß Elbe
  • Detlev Büttner: Das Kreuzfahrerzeichen auf Schulter, Brust und Schild weltlicher Herren. Ein Bekenntnis auf Brakteaten
  • 300 Jahre Herrnhut
  • Vereinsnachrichten
  • Termine: Auktionen, Ausstellungen, Münzbörsen, Tagungen
  • Fachliteratur
  • Kurznachrichten
  • Euro: Fakten - Informationen - Meinungen

 


 

 
 

Titelmünze: Nicoló Tron (1471-1473), Lira Tron, Silber, 6,470 g, 1472-73. Vs.: Büste des Dogen nach links, Umschrift NICOLAVS TRONVS DVX, unten drei Blüten. Rs.: sitzender Markuslöwe, Umschrift SANCTVS MARCVS

Mit der Lira Tron wurde erstmals aus der Zeit der Münzreform Karl des Großen (768-814) als Rechnungseinheit bzw. Rechnungsmünze existierenden Lira eine real geprägte, wertige Silbermünze. Gleichzeitig war die Lira Tron die erste und (fast) einzige Porträtmünze Venedigs und die erste Porträtmünze der Renaissance überhaupt. Frühere Darstellungen von Herrscherpersönlichkeiten auf Münzen im Mittelalter« wie das Bildnis des staufischen Königs von Sizilien und deutschen Kaisers Friedrich II. auf den stilprägenden Augustalen, waren idealisierte Darstellungen, die wenig mit realistischen Porträts gemein hatten.

Hintergrund: Porträt der Dogen Nicoló Tron von Domenico Robusti, genannt Tintoretto (1560-1635) im Saal des Großen Rates im Dogenpalast, Venedig

 

 

Ausgabe August 2022 - Der Pelikan auf Münzen und Medaillen

  71. Jahrgang 08/2022   Themen  
 

NNB Titel 8/2022

 

 

  • Ulrich Klein: Der Pelikan und seine Jungen auf Münzen und Medaillen
  • Elke Bannicke und Lothar Tewes: Wisente in der Schorfheide (Nachtrag)
  • Gunter Quarg: Von Darmstadt nach St. Petersburg - Erinnerungen an Alexandra von Rußland (1872-1918
  • Konrad Schneider: MFRP 70: Der Falschmünzer Johann Dietrich Schlüter aus Weilburg und seine Probeabschläge aus Rinde
  • Rainer Grund und das Münzkabinett Dresden
  • Stefan Moeller: Ein unpublizierter Figuraldirham und die Anfänge der artuqidischen Münzprägung in Mardin
  • Jubiläumsmedaille für die Badische Gesellschaft für Münzkunde Karlsruhe
  • Treffpunkt Wuppertal: Münzsammlertreffen und Jubiläumsmünzbörse
  • 5-€-Sammlermünze: Marienkäfer
  • 5-€-Sammlermünze: Schwalbenschwanz
  • 100-€-Sondermünze: „Faust (J. W. Goethe)“
  • Kurznachrichten
  • Euro: Fakten - Informationen - Meinungen
  • Termine: Auktionen, Ausstellungen, Münzbörsen, Tagungen
  • Fachliteratur

 

 
 

Titelbild: Vorderseite der Jubiläumsmedaille der „Männergesellschaft" in Haarlem/Niederlande von 1903.

Das Bild des Pelikans, der mit dem aus seiner Brust hervorquellenden Blut seine Jungen, die er selbst zuvor getötet hat, wieder zum Leben erweckt bzw. der - in vereinfachter späterer Auffassung - mangels anderer Nahrung seine Jungen mit seinem eigenen Fleisch und Blut füttert, geht auf den „Physiologus“ zurück. Es handelt sich dabei um ein seit frühchristlicher Zeit verbreitetes illustriertes Naturkunde-und speziell Tierbuch mit natursymbolischem Inhalt und einer Vermischung von mythologisierender Zoologie und christlicher Glaubenslehre.

Im Hintergrund: Signet des in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts tätigen Pariser Buchdruckers Jérôme de Marnef (vgl. S. 293, Tabelle 2, Nr. 4.2)

 

 

Ausgabe September 2022 - Nider Sachssen

  71. Jahrgang 09/2022   Themen  
 

NNB Titel 9/2022

 

 


  • Simone Vogt: Das Niedersachsenross im Landeswappen Simone Vogt: Das Niedersachsenross im Landeswappen 
  • Rainer Pudill: Die antike Wirtschafts- und Handelsmetropole Korinth und ihre Münzen
  • 20-€-Sondermünze „125. Geburtstag Bertolt Brecht“
  • 40 Jahre Gesellschaft für Thüringer Münz- und Medaillenkunde: Jubiläumstagung vom 7. bis 9. Oktober 2022 auf Schloss Nimritz
  • Katrin Fahron: Marianne Dietz zum 65. Geburtstag am 23. September 2022
  • Simon Coupland: MFRP 71: Der karolingische Münzschatzfund von Pffligerheck
  • „Numismatik vernetzt“
  • Jahreshauptversammlung der Numismatischen Kommission in Hamburg
  • Kurznachrichten
  • Termine: Auktionen, Ausstellungen, Münzbörsen, Tagungen
  • Fachliteratur

 

 
 

Titelmedaille: Eine Medaille Kurfürst Georg Ludwigs von Braunschweig-Lüneburg von Raimund Faltz bildet ein Pferd über einer unwegsamen Felsenlandschaft ab und verkörpert so die fürstliche Devise „NEC ASPERA TERRENT“, also „Auch Widrigkeiten schrecken nicht“. Hier liest man das Pferd als persönliches Symbol des Kurfürsten, der 1714 in Personalunion König Georg I. von Großbritannien wurde und das Sachsenross zu den beiden Leoparden und den steigenden Löwen ins britische Wappen übernahm. Ab 1814 repräsentierte das Sachsenross das Königreich Hannover, später die preußische Provinz Hannover und schließlich das Bundesland Niedersachsen.

Hintergrund: Dass die Welfen gerne das Pferd als Wappen führten (und damit vermutlich auf den legendären Widukind und die sächsischen Stammlande verwiesen), belegen viele Wappenbücher des 16. Jahrhunderts, die das Ross als niedersächsisches Wappen anführen. Seit dieser Zeit ist die weite Verbreitung des Rosses als Symbol für die welfischen Lande in der Bildkunst zu beobachten.

 

 

 

Ausgabe Oktober 2022 - Darmstadt T 57

  71. Jahrgang 10/2022   Themen  
 

NNB Titel 10/2022

 

 


  • Rainer Albert: Kelten treffen Jugendstil. Maya Graber gestaltet Medaille zum 57. Süddeutschen Münzsammlertreffen 2022 in Darmstadt
  • Diana Grethlein und Konrad Schneider: MFRP 72: Ein kleiner Schatz der Zeit um 1600 aus der Umgebung von Speyer
  • Kurznachrichten
  • Bernd Kluge: Quo vadis - deutsche Numismatik? Ulrich Klein zum 80. Geburtstag
  • Eligiuspreis 2022: Ralf Fischer zu Cramburg
  • Numismatik im Arnsberger Raum
  • 2-€-Sondermünze „1275. Geburtstag Karl der Große“
  • 20-€-Sondermünze „100. Geburtstag Vicco von Bülow“ (Loriot)
  • 20-€-Sondermünze „400 Jahre Rechenmaschine“
  • 50-€-Sondermünze „Deutsches Handwerk – Ernährung“
  • Euro: Fakten - Informationen - Meinungen
  • Termine: Auktionen, Ausstellungen, Münzbörsen, Tagungen
  • Vereinsnachrichten
  • Fachliteratur

 

 
 

Titelbild: Es war lange eine „Ehrensache“ dass die das Süddeutsche Münzsammlertreffen ausrichtenden Vereine dazu auch eine Medaille emittierten. Oft gab es diese Medaillen in verschiedenen Metallen oder zusätzlich noch Anstecknadeln oder Buttons. Diese stetige Medaillenreihe setzte den beteiligten Vereinen und Gesellschaften ein unvergängliches Denkmal, sie zeichnete im Laufe der Jahre immer deutlicher die Geschichte des Münzensammelns in der Bundesrepublik Deutschland und spiegelte auch die Entwicklung der Medaillenkunst, weil die Vereine immer öfter darauf achteten, nicht nur eine gleichförmige Zweckmedaille, sondern innovative Kunstmedaillen führender Medailleure vorzulegen. Für die ersten Jahrzehnte ist das nachzulesen und nachzuschauen in „Rainer Albert: Die Medaillen und Abzeichen der Süddeutschen Münzsammlertreffen 1966-2015. Schriftenreihe der Numismatischen Gesellschaft Speyer, Bd. 54, Speyer 2015“. In den letzten Jahren kam diese Tradition ins Stocken. Umso begrüßenswerter ist es, dass nun die Münzfreunde Darmstadt zu dem von ihnen ausgerichteten 57. Süddeutschen Münzsammlertreffen nicht nur an die bestehende Medaillenreihe wieder angeknüpft haben, sondern dies auch mit einer sehr modernen Medaille tun, die bei Sammlern und Künstlern sicher Resonanz finden wird. - Lesen Sie zur Medaille auf S. 365.

Hintergrunddekor: https://de.freepik.com/vektoren-kostenlos/art-deco-musterdesign-mitfarbverlauf_14213350.htm

 

 

 

 

Ausgabe November 2022-

  71. Jahrgang 11/2022   Themen  
 

NNB Titel 11/2022

 

 


  • L
  • Kurznachrichten
  • Euro: Fakten - Informationen - Meinungen
  • Termine: Auktionen, Ausstellungen, Münzbörsen, Tagungen
  • Fachliteratur
 
 

Titelmünze:

 

 

 

Ausgabe Dezember 2022-

  71. Jahrgang 12/2022   Themen  
 

NNB Titel 12/2022

 

 

 

  • M
  • Kurznachrichten
  • Euro: Fakten - Informationen - Meinungen
  • Termine: Auktionen, Ausstellungen, Münzbörsen, Tagungen
  • Fachliteratur
  • Inhaltsverzeichnis 2022
 
 

Titelmedaille:


 

 

 

Jahresinhaltsverzeichnis 2021

  Jahresinhaltsverzeichnis 2021
 
     
     
 

Allgemeines

  • A

Antike

 

  • B

 

Mittelalter

 

  • C

 

Neuzeit

 

  • D

 

Medaillen, Plaketten, Marken, Gemmen, Orden etc.

 

  • F

 

Münzneuheiten

 

  • G

 

Literatur. 2022, S.

 

Literaturbesprechungen der Titel


  • H

 

Münzfunde

Münzfunde aus Niedersachsen FMN

  • FMN 4. 2022, S. 133
  • FMN 5. 2022, S. 257
  • FMN 6. 2022, S.

Münzfunde aus Rheinland-Pfalz

  • MFRP 64. 2022, S. 14
  • MFRP 65. 2022, S. 48
  • MFRP 66. 2022, S. 102
  • MFRP 67. 2022, S. 128
  • MFRP 68. 2022, S. 181
  • MFRP 69. 2022, S. 225
  • MFRP 70. 2022, S. 301
  • MFRP 71. 2022, S.
  • MFRP 72. 2022, S.
  • MFRP 33. 2022, S.

 

Personalia

 

  • I

 

Termine. 2022, S.

 

Numismatische Kommission. 2022, S.

 

Deutsche Numismatische Gesellschaft. 2022, S.

 

Vereinsnachrichten. 2022, S.