DNG-Präsidium

  DNG-Präsidium      
         
 
Vom 26. - 28. August 2022 fand in Wuppertal das 19. Deutsche und 66. Norddeutsche Münzsammlertreffen  statt; dort wurden im Rahmen der Mitgliederversammlung der Deutschen Numismatischen Gesellschaft auch Wahlen durchgeführt.
Stefan Kötz wurde als Vizepräsident für den ausgeschiedenen  Ulf Dräger (Vizepräsident) gewählt.
Für die freigewordene Beisitzerstelle wurde Lutz Fahron neu ins Präsidium gewählt.
 
 
Barbara Simon: "Ich freue mich sehr über Ihre Bereitschaft, im Präsidium der Deutschen Numismatischen Gesellschaft mitzuwirken und auf unsere weitere bzw. künftige Zusammenarbeit, mit der wir das in uns gesetzte Vertrauen in den nächsten drei Jahren rechtfertigen können. Darum nochmals vielen Dank an alle, die sich (wieder oder erstmals) zur Wahl gestellt haben. Ich freue mich besonders, Herrn Lutz Fahron als neues Mitglied in unserem Präsidium begrüßen zu dürfen.

An dieser Stelle auch ein besonders herzlicher Dank an Ulf Dräger für seine langjährige konstruktive Mitarbeit, auch nach seinem (in)offiziellen Ausscheiden aus dem Präsidium, vor allem bei den virtuellen Sitzungen in Coronazeiten, zu denen er uns auf seinem Account eingeladen hat."

 
 

 

 
   

 

  Name / Funktion Anschrift Tel / Fax eMail  
           
  Dr. Barbara Simon
Präsidentin
St. Gallus-Str. 11
67063 Ludwigshafen
Tel: 0621 / 699271

IBsimon[at]t-online.de  
           
  Kristian Nicol Worbs
Vizepräsident
Rudolf Kempe Weg 5
83703 Gmund am Tegernsee
Tel: 08022 / 705826
Fax: 08022 / 705849
worbs[at]aureus-gmbh.de  
           
 

Stefan Kötz M.A. Vizepräsident

LWL-Museum für Kunst u. Kultur/Westfälisches Landesmuseum, Domplatz 10
48113 Münster
 Tel: 0251/5907-258  stefan.koetz[at]gmx.de  
           
  Andreas Meyer
Geschäftsführer
Sebastianstr. 4
92369 Sengenthal
Tel: 09181 / 6165 andy[at]cswweb.de  
           
  Marco Müller
Schatzmeister
Kettelerstr. 2a
76768 Berg
Tel. 07273-949775

marco-mueller-m[at]web.de  
           
  Lutz Fahron              Beisitzer Saargemünder Str. 38   14195 Berlin  Tel. 030/56 38 122 lutz.fahron[at]gmx.de  
           
  Karl Heinz Fröhner
Beisitzer
 
Bornweg 22
64409 Messel
 
Tel: 06159 / 1268    askh.froehner[at]t-online.de  
           
  Dr. Dietrich O. A. Klose
Beisitzer
Staatl. Münzsammlung
Residenzstr. 1
80333 München
Tel: 089 / 227221
Fax: 089 / 299859
klose[at]staatliche-muenzsammlung.de  
           
  Christian Koch
Beisitzer
Hoeninghausstr. 15-B
47809 Krefeld
Tel: 02151/542869
christian.koch.1[at]web.de  
           
 
 
   

 

Kontoverbindung

  Konto der DNG:        
           
 

Postbank Ludwigshafen, BLZ 54510067, Konto-Nr. 118902-674,

IBAN DE63 54 51 0067 0118 9026 74,

BIC PBNKDEFF.

 

 

Satzung der DNG

  DNG-Satzung - Vereinsregister  Amtsgericht Frankfurt am Main Nr. VR 6926
 
 

 

Deutsche Numismatische Gesellschaft

 

Verband der Deutschen Münzvereine e.V.

 

Satzung beschlossen am 27. Mai 1990 in Minden

 

§1 Name und Sitz

 

Der Verein führt den Namen Deutsche Numismatische Gesellschaft - Verband der Deutschen Münzvereine e.V., im Nachfolgenden DNG genannt, und hat seinen Sitz in Frankfurt/Main. Er ist in das Vereinsregister eingetragen, sein Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 2 Zwecke und Ziele der Gesellschaft

 

Die DNG bezweckt die Pflege der Numismatik durch

 

  1. Förderung der die Numismatik betreibenden Vereine, die sich der DNG anschließen,
  2. Förderung und Vertiefung der Beziehungen der deutschen numismatischen Vereine untereinander,
  3. Förderung der numismatischen Wissenschaft,
  4. Zusammenarbeit mit der Numismatischen Kommission der Länder in der Bundesrepublik Deutschland,
  5. Zusammenarbeit mit anderen numismatischen Institutionen und Vereinigungen des In- und Auslandes,
  6. Vertretung der Interessen der Sammlerschaft,
  7. Zusammenarbeit mit dem Münzhandel und seinen Vertretungen,
  8. Förderung des numismatischen Nachwuchses,
  9. Förderung numismatischer Arbeiten,
  10. Vermittlung von Ausstellungen, Referenten und Vorträgen, Hilfe bei der Organisation von Ausstellungen und Tagungen,
  11. Beratung bei der Gestaltung von Münzen und Medaillen,
  12. Organisation von Tagungen, besonders des Deutschen Numismatikertages und regionaler Treffen,
  13. Hilfe bei der Beschaffung numismatischer Literatur, eventuell durch den Unterhalt einer numismatischen Fachbibliothek,
  14. die Bildung und Unterstützung von numismatischen Arbeitskreisen,
  15. die Herausgabe eines Numismatischen Nachrichtenblattes als Verbandsorgan.

 

§ 3 Unabhängigkeit und Gemeinnützigkeit

 

Die DNG verfolgt weder parteipolitische noch religiöse oder wirtschaftliche Ziele, sondern ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der §§ 51 ff. der Abgabenordnung.

 

Mitgliedschaft

 

§4 Ordentliche Mitglieder

 

Mitglied der DNG kann jeder deutsche Münzverein werden

 

§ 5 Assoziierte Mitglieder

 

Vereine, die sich neben anderem auch mit Numismatik beschäftigen, können assoziierte Mitglieder der DNG werden, wenn sie für ihre numismatisch interessierten Mitglieder die Vertretung in der DNG übernehmen.

 

§ 6 Rechte und Pflichten der Mitglieder

 

  1. Die ordentlichen Mitglieder der DNG können ihre Vereinsangehörigen in Erst- und Zweitmitglieder unterscheiden. Erstmitglieder sind die Vollmitglieder, für die die Verbandspflichten übernommen werden. Zweitmitglieder sind diejenigen Vereinsangehörigen, die in einem anderen der DNG angeschlossenen Verein Erstmitglied sind, oder Familienangehörige eines Erstmitglieds, die mit diesem im selben Haushalt leben.
  2. Die ordentlichen Mitglieder sind verpflichtet, alle ihre Vereinsangehörigen, die Erstmitglied im Sinne dieses Paragraphen sind, kostenlos mit der Verbandsorgan der DNG zu beliefern und dafür die Finanzierung zu übernehmen.
  3. Die assoziierten Mitglieder der DNG sind verpflichtet, alle ihre numismatisch interessierten Vereinsangehörigen, für die sie Mitglied in der DNG sind, kostenlos mit dem Verbandsorgan der DNG zu beliefern und dafür die Finanzierung zu übernehmen.
  4. Alle Mitglieder der DNG können an der Jahreshauptversammlung beratend teilnehmen, die ordentlichen Mitglieder sind stimmberechtigt.
  5. Jedes Mitglied der DNG ist zur Zahlung eines Verbandsbeitrages verpflichtet, über dessen Art und Höhe die Jahreshauptversammlung entscheidet.

 

§ 7 Aufnahme, Austritt und Ausschluß

 

  1. Über die Aufnahme von Mitgliedern entscheidet das Präsidium nach Anhörung der benachbarten Vereine.
  2. Die Kündigung der Mitgliedschaft kann nur durch eingeschriebenen Brief mit vierteljähriger Frist zum Ende des Geschäftsjahrs erfolgen.
  3. Ein Mitglied, das seine Pflichten gegenüber der DNG nicht erfüllt oder den Zielen der DNG aus § 2 dieser Satzung schadet, kann von der Hauptversammlung mit einfacher Mehrheit ausgeschlossen werden.
  4. Bei Beitragsrückstand ruhen die Mitgliedsrechte.

 

§ 8 Finanzen

 

  1. Die finanziellen Mittel zur Durchführung der Aufgaben der DNG werden aufgebracht durch a) Mitgliedsbeiträge, b) Einkünfte aus dem Verbandsorgan, c) Spenden und Zuwendungen, d) öffentliche Förderungsmittel.
  2. Die Mittel der DNG dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.
  3. Die Mitglieder des Präsidiums sind ehrenamtlich tätig, sie haben nur Anspruch auf Ersatz der im Interesse der DNG gemachten Auslagen.
  4. Die Kosten für die Entsendung ihrer Delegierten tragen die Vereine nach ihren Satzungen selbst
  5. Im übrigen dürfen Auslagen nur erfolgen, wenn ein entsprechendes Guthaben vorhanden ist.

 

§ 9 Organe der DNG

 

Die Organe der DNG sind

 

  1. die Hauptversammlung,
  2. die außerordentliche Mitgliederversammlung,
  3. das Präsidium.

 

§ 10 Hauptversammlung

 

  1. Die Hauptversammlung ist das oberste Organ der DNG, ihr gehören alle Mitglieder an, in jedem Geschäftsjahr wird zumindest eine Hauptversammlung abgehalten.
  2. Stimmrecht haben nur die ordentlichen Mitglieder.
  3. Die Hauptversammlung wählt das Präsidium und beschließt über die Mitgliedsbeiträge, den Bezugspreis des Verbandsorgans und Satzungsänderungen.
  4. Der Hauptversammlung obliegen weiter a) die Entgegennahme der Jahresberichte des Präsidenten, des Schatzmeisters und der Kassenprüfer, b) die Wahl der Kassenprüfer (mindestens zwei Angehörige eines der der DNG angehörigen Vereine, die nicht dem Präsidium angehören dürfen), c) die Entlastung des Präsidiums (nach der Wahlperiode oder nach dem Rücktritt), d) die Beschlußfassung über alle Angelegenheiten der DNG mit einfacher Mehrheit der anwesenden Stimmen, soweit es diese Satzung nicht anders bestimmt.
  5. Die Hauptversammlung wird vom Präsidium unter Bekanntgabe der Tagesordnung sechs Wochen zuvor einberufen und ist dann voll beschlußfähig. Die Einberufung kann durch das Verbandsorgan erfolgen.
  6. Die ordentlichen Mitglieder haben pro 50 angefangene Erstmitglieder 1 Stimme, sofern kein Beitragsrückstand gegenüber der DNG besteht. Das Stimmrecht wird durch Vorstandsmitglieder der Vereine ausgeübt, es kann durch schriftliche Vollmacht auf andere Personen, die einem Verein der DNG angehören, übertragen werden. Außer dem eigenen Verein kann jeder Stimmberechtigte bis zu vier andere Vereine unter Vorlage der schriftlichen Vollmacht vertreten.
  7. Über die Hauptversammlung ist ein schriftliches Protokoll anzufertigen und vom Präsidenten und dem Protokollanten, normalerweise dem Geschäftsführer, zu unterzeichnen.

 

§ 11 Außerordentliche Mitgliederversammlung

 

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet auf Vorschlag des Präsidiums oder dann statt, wenn sie mit 1/5 der Stimmen der ordentlichen Mitglieder schriftlich und unter Angabe der Gründe verlangt wird. Die Einladung erfolgt schriftlich mit einer Frist von 14 Tagen und mit einer Tagesordnung, sie kann durch das Verbandsorgan erfolgen.

 

§ 12 Präsidium

 

  1. Das Präsidium besteht aus a) dem Präsidenten, b) zwei gleichberechtigten Vizepräsidenten, c) dem Schatzmeister, d) dem Geschäftsführer.
  2. Die Hauptversammlung kann zusätzlich bis zu vier Beisitzer ins Präsidium wählen, sie sind im Präsidium voll stimmberechtigt.
  3. Die DNG wird gerichtlich und außergerichtlich vertreten durch den Präsidenten allein oder durch zwei Präsidiumsmitglieder gemeinsam.
  4. Die Präsidiumsmitglieder werden von der Hauptversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit für drei Jahre gewählt. Erforderliche Nachwahlen während der Wahlperiode gelten bis zur nächsten ordentlichen Neuwahl des Präsidiums.
  5. Die Wahl erfolgt mit verdecktem Stimmzettel, auf Antrag und nach Zustimmung aller anwesenden Stimmberechtigten kann die Wahl auch durch Handzeichen erfolgen.
  6. Das Präsidium führt die Geschäfte der DNG selbständig, soweit diese nicht der Hauptversammlung vorbehalten sind. Es entscheidet auf seinen Sitzungen mit Stimmenmehrheit der erschienenen Mitglieder, bei Stimmengleichheit entscheidet der Präsident; schriftliche und telefonische Abstimmungen sind zulässig.
  7. Beim Ausscheiden eines Präsidiumsmitglieds während der Amtszeit überträgt das Präsidium bis zur Nachwahl die Funktionen des Ausgeschiedenen auf ein anderes Präsidiumsmitglied.
  8. Das Präsidium kann Satzungsänderungen redaktioneller Art, die aufgrund von Beanstandungen des Registergerichts oder der Finanzbehörde vorgenommen werden müssen, ohne die Hauptversammlung beschließen.
  9. Den Präsidiumsmitgliedern steht das Recht zu, an allen Versammlungen und Sitzungen der Mitglieder und der Arbeitskreise teilzunehmen.

 

§ 13 Auflösung

 

  1. Die Auflösung der DNG kann nur auf Beschluß einer zu diesem Zweck besonderes einberufenen Hauptversammlung ausgesprochen werden. Ein Auflösungsbeschluß muß von drei Viertel aller vertretenen Stimmen gefaßt werden, die gleiche Hauptversammlung ernennt die Liquidatoren.
  2. Bei der Auflösung ist das vorhandene Vermögen der Numismatischen Kommission der Länder in der Bundesrepublik Deutschland zur Verwendung im Sinne der bisherigen Ziele und Zwecke der DNG zur Verfügung zu stellen.

 

§ 14 Schlußbestimmung

 

Im übrigen gilt das Vereinsrecht des Bürgerlichen Gesetzbuches.

 

 

 

 

Berichte

 

Editorial NNB 1/2022 - Dr. Barbara Simon Präsidentin der DNG

  NNB-Editorial 2022 - Numismatik und Coronapandemie - eine unendliche Geschichte
 
 

Numismatik und Coronapandemie - eine unendliche Geschichte

 

Liebe Münzsammlerfreunde,

auch das neue Jahr begrüßen wir wieder mit einem alten Bekannten - die Coronapandemie bestimmt noch immer unser Leben. Während unbekannte Varianten für den Münzsammler ein Anlass zur Freude sind, trifft dies für die neuen Mutationen des Virus nicht zu. Durch die Epidemie ist und bleibt die Planung unserer Veranstaltungen ein Lotteriespiel.

Das Jahr 2021 endete für die meisten Vereine wieder ohne die gewohnte Weihnachtsveranstaltung. Und das nach einem Jahr, in dem die meisten ohnehin nur wenige Termine in Präsenz abhalten konnten. Zwischen Lockdown und regionalen Einschränkungen durch Verordnungen der Bundesländer begannen bei vielen Vereinen die monatlichen Sitzungen erst im Sommer, so dass auch diesmal das Vortragsprogramm stark reduziert werden musste.

Auch die Münzsammlertreffen wurden 2021 wieder hart von der Pandemie betroffen. Die geplanten regionalen Treffen - auch die verschobenen Veranstaltungen von 2020 - mussten erneut umterminiert oder endgültig abgesagt werden. Besser sah es für die Deutschen Münzsammlertreffen aus - das verschobene Treffen in Bonn konnte virtuell durchgeführt werden, aber deshalb leider ohne die wichtigsten Bestandteile solcher Treffen - die Verleihung des Eligiuspreises und die Jahreshauptversammlung. Die Vorbereitung zur Veranstaltung des Deutschen Münzsammlertreffens in Mainz anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Numismatischen Gesellschaft Mainz-Wiesbaden war lange Zeit geprägt von Hoffen und Bangen. Schließlich ist es aber doch gelungen: Wir durften in Präsenz eine großartig organisierte Veranstaltung mit einem interessanten Vortragsprogramm, der Verleihung des Eligiuspreises, einer Ausstellung zur Geschichte der ausrichtenden Gesellschaft, touristischem Programm und vor allem viel Raum für geselligen Austausch erleben. Die Berichte im Heft 11 des NNB 2021 lassen erkennen, dass die Teilnehmer von diesem Treffen rundum begeistert waren.

In der Jahreshauptversammlung wurde in Mainz über den Zeitraum von April 2019 bis September 2021 berichtet. Dabei musste nach langen Jahren wieder einmal ein unbeliebtes, aber leider unvermeidliches Thema gebracht werden: die Anpassung der Beitragsumlage für die Vereine. Wie der Schatzmeister der DNG, Marco Müller, ausführte, wird die bisherige Umlage nicht ausreichen. Die Auflösung von Vereinen aus Altersgründen hat uns in den vergangenen Jahren vermehrt getroffen, so dass die Deutsche Numismatische Gesellschaft inzwischen nur noch über 58 Mitgliedsvereine verfügt. Und auch die einzelnen Vereine beklagen zunehmend Abgänge aufgrund von Todesfällen und aus gesundheitlichen Gründen, aber auch Austritte während der Coronazeit. Dieser alljährliche Verlust kann kaum durch Neueintritte aufgefangen werden - vor allem in der momentanen Situation, in der Aktivitäten zur Außenwerbung wie Münzbörsen oder Auktionen meist komplett entfallen sind. Während die Einnahmen also immer weiter zurückgehen, steigen die Ausgaben dauernd an. Vor allem das Numismatische Nachrichtenblatt als wichtiges Medium zur Außendarstellung der Gesellschaft und ihrer Mitgliedsvereine sieht sich einer Kostensteigerung gegenüber. Das NNB hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einer Fachzeitschrift von hohem Niveau entwickelt. Die vor über einem Jahr getroffene Entscheidung, den Farbdruck für das Heft einzuführen, sorgte dafür, dass das äußere Erscheinungsbild an Attraktivität gewonnen hat und damit die Qualität von Inhalt und Aussehen ins Gleichgewicht gesetzt werden konnte. Diese Maßnahme trug aber nicht zur Preissteigerung bei. Verantwortlich für die Verteuerung sind Kosten, auf die wir keinen Einfluss nehmen können - die erneute Erhöhung des Portos durch die Deutsche Post und die Papierpreise, die durch die Decke gehen.

Eine Umlageanpassung wird also unvermeidbar sein. Sie wurde 2021 in der Jahreshauptversammlung vorgestellt, aber erst in der nächsten Versammlung 2022 wird darüber entschieden werden. Eine Einsparmöglichkeit betrifft eine Maßnahme, die auch von vielen Vereinen für ihre Mitglieder bereits eingeführt wurde: Die Portokosten für die Versendung von Einladungen, Protokollen etc. können gesenkt werden, wenn die Vereine eine Mailadresse angeben, an die man diese Informationen verschicken kann. Ich bitte die Vereinsvorsitzenden noch einmal, zu diesem Zweck der Deutschen Numismatischen Gesellschaft aktuelle Adressen und ihr Einverständnis zu diesem Verfahren anzugeben.

Mein Bericht in der letzten Jahreshauptversammlung enthielt sehr oft die Worte „verschoben“ oder „abgesagt“. Auch wenn es im Augenblick wieder einmal nicht so aussieht, als werde sich mit dem Jahresbeginn 2022 die Situation schlagartig ändern, möchte ich Ihnen alles Gute für das neue Jahr wünschen - bleiben Sie vor allem gesund, damit wir uns hoffentlich bei diversen Veranstaltungen wiedersehen können, um unsere Freude an der Numismatik miteinander zu teilen. Mit den besten Wünschen für das neue Jahr,

Ihre

Barbara Simon

 
     

 

Editorial NNB 1/2021 - Dr. Barbara Simon Präsidentin der DNG

  Dr. Barbara Simon -  Präsidentin der DNG (Editorial NNB 1/2021)
 
 

 

Was bringt das neue Jahr?

 

Liebe Münzsammlerfreunde,

das Editorial zum Jahresbeginn ist für mich normalerweise ein Grund, erfreuliche Botschaften zu übermitteln. Doch die „alte Normalität“ ist seit dem Beginn der Coronapandemie noch immer Vergangenheit und wird vermutlich auch nicht so schnell wieder zurückkehren. Der frühe Redaktionsschluss für das NNB hatte mich Ende September noch dazu bewegt, Licht am Ende des Tunnels zu erblicken und einen zaghaften Versuch eines numismatischen Herbstes zu erkennen. Die Realität hat mich leider zu schnell eingeholt - alle Veranstaltungen, die es im Oktober noch geben sollte, mussten abgesagt werden und ich wage keine Prognosen, wie es bis zum Frühjahr aussehen wird. Nachdem das gesamte gesellschaftliche Leben lahmgelegt wurde und es im Augenblick, in dem ich schreibe, ganz so danach aussieht, als werde das zumindest bis in den Januar so bleiben, mussten auch unsere Mitglieder ihr oft gerade erst langsam wiederbelebtes Vereinsleben einstellen. Das numismatische Jahr endete im Oktober abrupt mit dem erneuten Lockdown. Wie es im neuen Jahr mit den geplanten und verschobenen Veranstaltungen überregionaler Art aussehen wird, steht ebenfalls in den Sternen. Zwei der Treffen des vergangenen Jahres 2020 sollten in diesem Jahr nachgeholt werden, das Deutsche Münzsammlertreffen in Bonn und das Süddeutsche Münzsammlertreffen in Speyer. Ob sie stattfinden können? Wir wissen es noch nicht.

 

Kann diese Lücke durch virtuelle Treffen gefüllt werden? Schon öfter wurde die Frage nach einer Übertragung von Vorträgen im Netz angesprochen, vor allem durch Mitglieder, die aus unterschiedlichen Gründen nicht vor Ort sein können, sich aber für bestimmte Themen interessieren. Mit dieser Frage werden wir uns auch in der „neuen Normalität" beschäftigen müssen. Es könnte sich damit eine Chance bieten, einen neuen Personenkreis anzusprechen. Man läuft aber auch Gefahr, Mitglieder auszugrenzen, die sich mit den neuen Medien weniger beschäftigen wollen oder können. Außerdem brauchen die Vereine dann auch Mitglieder, die bereit sind, sich um die notwendige Technik zu kümmern. Trotzdem kann ein virtuelles Treffen nur ein Ersatz oder - wenn wir wieder zur Normalität zurückkehren können - vielleicht ein zusätzliches Angebot sein. Die Münzsammlertreffen, die von der Deutschen Numismatischen Gesellschaft veranstaltet werden, sind ein wesentlicher Bestandteil der Ziele, die sich unsere Gesellschaft gesetzt hat. Sie sollen der Förderung der Kontakte unserer Vereine untereinander dienen. Die coronabedingten Kontaktbegrenzungen und -sperren laufen dem natürlich gänzlich zuwider. Wie die monatlichen Treffen unserer Mitgliedsvereine leben auch sie vom Austausch der Sammler untereinander und vom gemeinsamen Erlebnis, was ja auch das Vereinsleben ausmacht.

Auch die Mitgliederversammlungen sind von den pandemiebedingten Ausfällen betroffen. Hatten viele Vereine, die ihre Jahreshauptversammlungen in den ersten Monaten des Jahres abhalten, im Jahr 2020 noch Glück, sehen sie den Coronawintermonaten 2021 mit Sorge um ihre Veranstaltung entgegen. Natürlich kann auch hier über ein virtuelles oder gar schriftliches Treffen nachgedacht werden. Häufig ist die Mitgliederversammlung eines Vereins zugleich aber auch Ort für Ehrungen oder Preisverleihungen und hier ist ein virtueller Ersatz aufgrund des fehlenden Rahmens unzureichend. Ein virtueller Ersatz ist wie bei vielen Veranstaltungen aus dem kulturellen Bereich, der von der Pandemie besonders hart getroffen wurde, schwer möglich. So wie ein virtueller Besuch eines Museums niemals den realen Eindruck eines Kunstwerks ersetzen kann oder ein Konzert in einem Theatersaal zuhause auf dem Fernseh-Bildschirm eine völlig andere Wirkung erzielt, kann der auf dem Computerbildschirm verfolgte Vortrag ein Treffen im realen Leben nicht auf Dauer ersetzen, denn es ist doch der persönliche Kontakt, dessen Fehlen wir so schmerzlich vermissen.

Ich hoffe, dass wir 2021 doch wieder wenigstens zu einem Teil unserer Normalität zurückkehren können und Isolationnd Kontaktbeschränkungen bald der Vergangenheit angehören werden. Ein besonders wichtiges Medium der Deutschen Numismatischen Gesellschaft hat uns während der schweren Coronazeit und den Lockdowns nicht verlassen: das Numismatische Nachrichtenblatt. Und hier hat sich eine erfreuliche Neuerung ergeben, die sich ganz leise und heimlich bereits im Oktoberheft vollzogen hat: Das NNB kleidet sich jetzt im ganzen Heft in ein farbiges Gewand. Waren bisher die Abbildungen in schlichtem Schwarzweiß gedruckt, so können wir nun Münzen und Medaillen in ihren schönen Metallfarben sehen. Damit wird die Attraktivität des Numismatischen Nachrichtenblatts erheblich gesteigert. Es wurde ein neuer Meilenstein in der Gestaltung erreicht, ähnlich wie die Umstellung des Heftes 1996 auf das größere Zeitschriftenformat. Somit hat auch die äußere Form des NNB sich den heutigen Sehbedürfnissen angepasst und wirkt damit auch im Innenteil moderner als bisher. Inhalt und Äußeres befinden sich damit auf dem gleichen hohen Niveau.

Auch in diesem Jahr möchte ich mit den besten Neujahrswünschen schließen, die für einen Jahreswechsel unter Coronabedingungen möglich sind. Vor allem: bleiben Sie gesund, damit wir uns im nächsten Jahr (wenn auch wohl erst nach einem harten Winter) wiedersehen können. Ich hoffe trotz allem auf ein numismatisches Jahr, das auch für Sie wieder schöne Momente bereithält, in dem wir unsere Freude am Münzensammeln wieder mit anderen teilen können.

Ihre Babara Simon

 
     

Editorial NNB 1/2017 - Dr. Barbara Simon Präsidentin der DNG

  Dr. Barbara Simon - Freude an der Numismatik — immer wieder ein neues Thema (Editorial NNB 1/2017)
 
 

Freude an der Numismatik — immer wieder ein neues Thema

 

Liebe Münzsammlerfreunde,

wieder liegt ein Jahr mit drei Münzsammlertreffen hinter uns und die immer höheren Nummerierungen können beeindrucken: 61 norddeutsche, 51 süddeutsche und 24 mitteldeutsche Münzsammlertreffen in ununterbrochener Folge sind es mittlerweile, bei denen sich Sammler aus der jeweiligen Region, aber auch bundesweit zum Austausch, zur Pflege von Kontakten und zum Vertiefen von Beziehungen der Vereine untereinander zusammenfinden - ganz im Sinne der Satzung der Deutschen Numismatischen Gesellschaft.

Die Münzsammlertreffen unter ein Thema zu stellen, ist in vieler Hinsicht ein lohnender Gedanke. Er leitet den Blick auf neue Sammelgebiete oder bietet neue Sichtweisen auf die eigene Sammlung. Möglichkeiten für die Themenwahl gibt es reichlich, wie die drei Treffen im Jahr 2016 bewiesen haben.

So stand beim 13. Deutschen und 24. Mitteldeutschen Münzsammlertreffen als übergreifendes Thema die Potsdamer Toleranz im Vordergrund - eine passende Wahl gerade in unserer Zeit, deren politische Veränderungen wahrhafte Toleranz erfordern. Daneben wurde durch die Vorstellung von Münzfunden aber auch die eigene Region in den Mittelpunkt gerückt.

Die eigene Stadt und ihre Region im Spiegel der Münzprägung zu präsentieren - das gelang beim Süddeutschen Münzsammlertreffen in Augsburg in großartiger Weise mit Vorträgen, die sich Münzen und Medaillen von der Antike bis zur Neuzeit widmeten.

Auch beim Norddeutschen Münzsammlertreffen in Anholt, in Zusammenarbeit mit den niederländischen Münzfreunden, stand mit dem Thema „Das Münzwesen der Grafen und Herren zwischen Rhein und Nordsee" eine Region im Vordergrund, die sogar über Deutschland hinausging.

Den veranstaltenden Vereinen ist an dieser Stelle besonders zu danken für ihre Bereitschaft, als Gastgeber ihre Stadt und ihre Region vorzustellen. Die Veranstaltung eines Münzsammlertreffens ist sicher ein Kraftakt, gerade in der Situation sinkender Mitgliederzahlen und Überalterung in den Vereinen. Bei vielen Vereinen ist ein Jubiläum - wie beim 13. Deutschen Münzsammlertreffen das 50jährige Bestehen der Potsdamer Münzfreunde - Anlass für die Ausrichtung eines Treffens. Es ist aber in jedem Fall eine Chance, auf sich aufmerksam zu machen: bei den Münzfreunden auch über die Region hinaus, vor allem aber auch in der eigenen Stadt als Teil des kulturellen Lebens wahrgenommen zu werden - das sollte ein Anreiz sein, eine derartige Aufgabe mit Unterstützung der Deutschen Numismatischen Gesellschaft zu übernehmen.

Das Jahr 2017 steht ganz im Zeichen der Reformation. Eine Vielzahl von Ausstellungen und Veranstaltungen wird sich diesem großen Thema widmen. Auch das 14. Deutsche und 25. Mitteldeutsche Münzsammlertreffen in Erfurt wird unter dem Motto der Reformation stehen und wir freuen uns bereits auf ein interessantes Programm.

Doch nicht nur das Deutsche Münzsammlertreffen, auch viele Vereine beteiligen sich mit Vorträgen oder Ausstellungen an dem Thema „Reformatio in nummis' Sehen Sie sich die Informationen im NNB an, für Interessierte und Sammler gibt es hier sicher auch in Ihrer Nähe Veranstaltungen. Dem Sammler mit dem Thema Reformation bietet sich 2017 auch eine große Vielfalt an Gedenkmünzen und -medaillen. Auch hier wird Sie das NNB auf dem Laufenden halten. Aktuelle Informationen über das Verbandsorgan der Deutschen Numismatischen Gesellschaft zu erhalten, vor allem aber auch eigene Ankündigungen und Berichte bundesweit verbreiten zu können - ein Grund mehr, als Vereinsmitglied das NNB, das Verbandsorgan der Münzsammler und Münzhändler, zu beziehen. Auch die Homepage der Deutschen Numismatischen Gesellschaft kann von Ihnen und Ihrem Verein zu diesem Zweck genutzt werden. Vereinsübergreifend Informationen zu vermitteln und vernetzt zu sein in einer bundesweiten Einrichtung ist eine einmalige Gelegenheit, die Bekanntheit des Vereins zu erhöhen.

Die Überalterung der Vereine und der damit verbundene Mitgliederschwund sind eine nicht übersehbare Problematik, sowohl für die Vereine als auch den Dachverband. Wenn sich Mitgliedsvereine auflösen müssen oder aus der Deutschen Numismatischen Gesellschaft austreten, weil sie sich den nötigen Beitrag nicht mehr leisten können, schwächt dies natürlich auch die Möglichkeiten der Verbandsarbeit.

Ein Dachverband wie die Deutsche Numismatische Gesellschaft kann nur dann eine nach außen schlagkräftige Interessenvertretung sein, wenn sie über viele Mitglieder verfügt und alle an einem Strang ziehen. Die Münzsammlertreffen und die Hauptversammlung, die jährlich immer am Ort des Deutschen Münzsammlertreffens stattfindet, sollten daher verstärkt als Forum des Austauschs für die Vereine genutzt werden. Für Anregungen und Ideen von Seiten der Vereine ist das Präsidium immer offen und auch Probleme der Vereine dürfen verbandsweit angesprochen werden - vielleicht bevor es zu einer intern beschlossenen Auflösung eines Vereins kommen muss.

Mit besten Grüßen

Ihre Barbara Simon

 
     

 

Editorial NNB 8/2016 - Dr. Barbara Simon Präsidentin der DNG

  Dr. Barbara Simon - neue Präsidentin der DNG (Editorial NNB 8/2016)
 
 

 

Liebe Münzsammlerinnen, liebe Münzsammler,

 

mit diesem Editorial darf ich mich Ihnen als Präsidentin der Deutschen Numismatischen Gesellschaft vorstellen. Ich danke den Vorsitzenden Ihrer Vereine und damit auch Ihnen allen, dass Sie mir und dem Präsidium Ihr Vertrauen geschenkt haben.

 

Die Deutsche Numismatische Gesellschaft ist als Dachverband der deutschen numismatischen Vereine für die Pflege der Numismatik in vielfacher Weise tätig. Sie wirkt dabei als wichtiges Bindeglied zwischen den Münzsammlern und ihren Vereinen, der wissenschaftlichen Numismatik und dem Münzhandel. Private oder öffentliche Sammlungen - die Grundlagen sind für beide die gleichen. Sammeln, Bewahren, Forschen und Vermitteln sind die mittlerweile vier Grundsteine der Museumsarbeit, aus der ich beruflich komme, und auch die der Münzsammler. Sammeln und Bewahren versteht sich auch für den privaten Sammler als Aufgabe von selbst. Wer sich als Sammler jahrzehntelang mit seinem Spezialgebiet befasst, hat häufig einen Kenntnisstand, mit dem er sich zweifellos auch in die Kategorie „Forscher“ einreiht.

 

Und wie steht es mit der Vermittlung? Die gewonnenen numismatischen und historischen Erkenntnisse der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen, auch das gehört zum Münzsammeln. Die Fachvorträge im Verein und die Teilnahme an den überregionalen Sammlertreffen mit ihrer Möglichkeit zum gegenseitigen Austausch dienen dieser Vermittlung.

 

Darüber hinaus bietet die Deutsche Numismatische Gesellschaft aber ein weiteres wichtiges Instrument an, das Numismatische Nachrichtenblatt. Hier wird monatlich über eine Vielzahl numismatischer Themen berichtet, die Anregungen für die eigene Sammlung oder neue Sammelgebiete geben können. Die vierteljährlichen Berichte aus den Mitgliedsvereinen der DNG bieten die beste Gelegenheit, sich als Verein bekannt zu machen und neue Mitglieder zu werben. Vielleicht möchte doch der eine oder andere bisher unbekannte Münzfreund nicht nur in Online-Portalen chatten, sondern sich mit Menschen treffen, die sein Hobby teilen. Das Numismatische Nachrichtenblatt und die Homepage der DNG bieten die geeigneten Plattformen, die Vereinsarbeit darzustellen.

 

Aber auch die Deutsche Numismatische Gesellschaft selbst hat als Dachverband die wichtige Aufgabe der Vermittlung. Als Interessenvertretung der Sammler findet sie überregional in Gremien und Ausschüssen Gehör bei wichtigen Fragen - ob es sich um die Frage der von der Bundesrepublik Deutschland herausgegebenen Sonderprägungen handelt oder um das jetzt verabschiedete, umstrittene Kulturgüterschutzgesetz. Über die Tätigkeiten der Gesellschaft im Numismatischen Nachrichtenblatt zu berichten, ist wertvolle Vermittlungsarbeit - für die Münzvereine, die bereits Mitglied sind oder solche, die noch darüber nachdenken, ob sie dem Dachverband beitreten sollen.

 

Sammeln, Bewahren, Forschen und Vermitteln - auf diesen vier Grundpfeilern soll die Deutsche Numismatische Gesellschaft ruhen, um weiterhin erfolgreich für die Zusammenarbeit der deutschen Münzvereine untereinander handeln und die Wahrung ihrer Interessen nach außen agieren zu können. Lassen Sie uns in diesem Sinne zusammenarbeiten!

 

Mit besten Grüßen

Ihre Barbara Simon

 
     

Datenschutz

  Datenschutzerklärung  
 

 

Der Anbieter weist ausdrücklich darauf hin, dass die Datenübertragung im Internet (z.B. bei der Kommunikation per E-Mail) Sicherheitslücken aufweisen und nicht lückenlos vor dem Zugriff durch Dritte geschützt werden kann.

Die Verwendung der Kontaktdaten des Impressums zur gewerblichen Werbung ist ausdrücklich nicht erwünscht, es sei denn der Anbieter hatte zuvor seine schriftliche Einwilligung erteilt oder es besteht bereits eine Geschäftsbeziehung. Der Anbieter und alle auf dieser Website genannten Personen widersprechen hiermit jeder kommerziellen Verwendung und Weitergabe ihrer Daten.

Personenbezogene Daten

Sie können unsere Webseite ohne Angabe personenbezogener Daten besuchen. Soweit auf unseren Seiten personenbezogene Daten (wie Name, Anschrift oder E-Mail Adresse) erhoben werden, erfolgt dies, soweit möglich, auf freiwilliger Basis. Diese Daten werden ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung nicht an Dritte weitergegeben. Sofern zwischen Ihnen und uns ein Vertragsverhältnis begründet, inhaltlich ausgestaltet oder geändert werden soll oder Sie an uns eine Anfrage stellen, erheben und verwenden wir personenbezogene Daten von Ihnen, soweit dies zu diesen Zwecken erforderlich ist (Bestandsdaten). Wir erheben, verarbeiten und nutzen personenbezogene Daten soweit dies erforderlich ist, um Ihnen die Inanspruchnahme des Webangebots zu ermöglichen (Nutzungsdaten). Sämtliche personenbezogenen Daten werden nur solange gespeichert wie dies für den genannten Zweck (Bearbeitung Ihrer Anfrage oder Abwicklung eines Vertrags) erforderlich ist. Hierbei werden steuer- und handelsrechtliche Aufbewahrungsfristen berücksichtigt. Auf Anordnung der zuständigen Stellen dürfen wir im Einzelfall Auskunft über diese Daten (Bestandsdaten) erteilen, soweit dies für Zwecke der Strafverfolgung, zur Gefahrenabwehr, zur Erfüllung der gesetzlichen Aufgaben der Verfassungsschutzbehörden oder des Militärischen Abschirmdienstes oder zur Durchsetzung der Rechte am geistigen Eigentum erforderlich ist.

Cookies

Es werden sog. Cookies zum Wiedererkennen mehrfacher Nutzung unseres Angebots durch denselben Nutzer eingesetzt. Cookies sind kleine Textdateien, die Ihr Internet-Browser auf Ihrem Rechner ablegt und speichert. Wenn Sie unsere Seite erneut aufrufen, geben diese Cookies Informationen ab, um Sie automatisch wiederzuerkennen. Die so erlangten Informationen dienen dazu, unsere Angebote zu optimieren und Ihnen einen leichteren Zugang auf unsere Seite zu ermöglichen.

Das Speichern von Cookies auf Ihrer Festplatte können Sie allgemein verhindern, indem Sie in Ihren Browser-Einstellungen "keine Cookies akzeptieren" wählen. Dies kann aber eine Funktionseinschränkung unserer Angebote zur Folge haben.

Auskunftsrecht

Sie haben das jederzeitige Recht, sich unentgeltlich und unverzüglich über die zu Ihrer Person erhobenen Daten zu erkundigen. Sie haben das jederzeitige Recht, Ihre Zustimmung zur Verwendung Ihrer angegeben persönlichen Daten mit Wirkung für die Zukunft zu widerrufen. Zur Auskunftserteilung wenden Sie sich bitte an den Anbieter unter den Kontaktdaten im Impressum.

Quelle: Muster-Datenschutzerklärung von JuraForum.de